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Robin Williams wurde laut dem Web-Portal TMZ zum letzten Mal lebend um 22 Uhr Ortszeit Sonntagabend gesehen. Am Montag wurde er in seinem Haus in Tiburon, Nord-Kalifornien, tot gefunden. Die Gerichtsmediziner vermuteten sofort einen Erstickungstod durch Selbstmord.

Robin Williams ließ sich erst im Vormonat in einer Reha behandeln. Alkoholismus wurde als Grund genannt. Der Schauspieler litt an Kokain- und Alkoholsucht bereits in den Achtzigern.

Er blieb dann für 20 Jahre lang „clean“, 2006 erlitt er einen Rückfall.

Seine Frau Susan Schneider trauerte in einer Stellungnahme: „Ich habe an diesem Morgen meinen Ehemann und besten Freund verloren…“ Ihr Herz sei gebrochen, schloss sie. Via Twitter nahm Hollywood in einer Litanei an Beileids-Tweets Abschied.

Williams gewann 1997 den Oscar für den Streifen „Good Will Hunting“.

Laut einer Polizeiaussendung wäre Montag um 11:55 Uhr ein 911-Notruf bei der Zentrale eingegangen über den Fund eines „nicht ansprechbaren, nicht atmenden Mannes“ in einem Haus in Tiburon (Kalifornien). Polizei und Feuerwehr trafen fünf Minuten nach dem Anruf ein. „Das männliche Opfer, das um 12:02 Uhr für tot erklärt wurde, wurde als Robin Williams identifiziert“, heißt es in einem Polizeibericht des „Marin County Sheriff Department“.

Laut den Behörden, die vorerst von Selbstmord ausgehen, ist eine Obduktion für Dienstag geplant. Dabei soll auch festgestellt werden, ob Drogen oder Medikamente eine Rolle beim tragischen Ende des Hollywoodstars spielten.

In den USA gab es Schock und Trauer nach dem Tod des Oscar-Gewinners: Am Stern für den berühmten Schauspieler am Hollywood-Boulevard (Los Angeles) legten Fans erste Blumensträuße und Gedenkkarten nieder. Auf Twitter nahmen Kollegen der Filmbranche Abschied von Williams und würdigten seine Leistungen als Künstler. „Der Schock über den Verlust von Robin Williams könnte nicht größer sein“, twitterte Komödiant Steve Martin: Er war „Mensch, Riesen-Talent, Schauspielpartner, eine liebenswerte Seele“.

Robin Williams hätte die Welt zum Lachen gebracht und zum Denken angeregt, würdigte Kevin Spacey den Mimen. George Lopez twitterte auf spanisch: „Vaya Con Dios“ (Geh mit Gott!). Er nannte Williams einen Freund. Aktrice Lea Michele bezeichnete die Nachrichten über das Ableben der Ikone „herzzerreißend“. Nur Schauspieler Todd Bridges tanzte aus der Reihe, so TMZ: Er nannte den mutmaßlichen Selbstmord „egoistisch“.

Photo by Eva Rinaldi Celebrity and Live Music Photographer