Zwei deutsche Künstler behaupten, sie hätten am 22. Juli die zwei weißen Flaggen auf den Brückenpfeilern der Brooklyn Bridge gehisst. Die sonst flatternden US-Fahnen waren davor abgenommen worden. Der Stunt hatte eine Debatte über die Terrorsicherheit im Big Apple ausgelöst, der am 11. September 2001 schwer getroffen wurde. Die Polizei fahndete bisher vergeblich nach den Tätern, deren Konturen auf Videoaufnahmen sichtbar waren.

Jetzt meldeten sich die Deutschen Mischa Leinkauf und Matthias Wernke, die wieder in Berlin sind, bei der „New York Times“.

Sie behaupten, dass sie die Flaggen am Pfeiler tauschten. Sie wollten mit der Aktion die Schönheit des „öffentlichen Raumes“ hervorkehren – und den deutsch-stämmigen Chefingenieur des weltberühmten Bauwerkes, John Roebling, an seinem Todestag ehren. Die Künstler posteten auf einer Faecbook-Site Fotos der Brooklyn Bridge mit den weißen Fahnen. Einen eindeutigen Beweis, dass das Duo tatsächlich die Brücke neu beflaggte, bringen die Bilder jedoch nicht.