Missouri-Gouverneur Jay Nixon hatte lokale SWAT-Teams wegen den Polizeiübergriffen bei Protesten nach dem Tod des Teenagers Michael Brown in Ferguson abgezogen, die „Highway Patrol“ übernahm das Kommando.

Der Taktikwechsel scheint bisher die Lage zu entschärfen: Der neue Polizeichef, Ron Johnson, ein Afroamerikaner, ging bei den Protestmärschen sogar selbst voran. Die Massendemos Donnerstagabend verliefen bisher friedlich.  

In Dutzenden US-Metroplen kam es zu Gedenkmärschen für den farbigen Studenten Brown, der letztes Wochenende von einem Cop kaltblütig erschossen wurde. Am New Yorker Times Square verlangten tausende Demonstranten rasche Untersuchung des „Mordes“, so die Kundgebungsteilnehmer.

Der Slogan bei allen Demos quer durch die USA: „Don´t Shot!“, angeblich Browns letzte Worte.

Das NYPD, die New Yorker Polizei, wollte den Marsch am späteren Abend jedoch auflösen. Es gab laut Zeugen Verhaftungen.