Alles war so perfekt geplant: Eine neue Biographie, eine Buch-Tour, Medienrummel. Alles sollte sich um Hillary Clinton drehen diesen Sommer, eine Aufwärmrunde für „Hillary 2016“, der erwarteten Präsidentschaftskandidatur der Ex-Außenministerin.

Stattdessen setzte es nichts als Patzer und Rückschläge: Ihr Buch „Hard Choices“ wurde als „50 Shades of Boring“ von Kritikern verrissen, Clinton tappte von einem Fettnapf zum nächsten.

Zuerst machte sich die Multimillionärin lächerlich mit rührenden Geschichten, wie pleite sie und Bill einmal waren. Zuletzt brachte sie liberale Demokraten wegen ihrer harschen Kritik an der Außenpolitik von Ex-Boss Barack Obama – für viele ein „Dolchstoß“ – gegen sich auf. Der Albtraum-Sommer schlägt bereits in den Umfrage durch: Clinton führt zwar weiter in Duellen gegen potenzielle Republikaner-Gegner, aber weit knapper als früher. Gegen New-Jersey-Gouverneur Chris Christie führt sie mit 47 zu 41 Prozent, im Februar hatte sie noch 21 Prozent Vorsprung,

Gegen Jeb Bush liegt Clinton mit 48 zu 41 Prozent voran.

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