Hurrikan „Marie“, der vor Baja California rotiert, löste die höchsten Wellen an der Küste Südkaliforniens seit Jahren aus. Bis zu zehn Meter hohe Brecher wurden erwartet. Surfer sind in ihrem Element, doch Anrainer von Küstenorten klagen über Überschwemmungen durch die Sturmflut.

Am berühmten Spot für Wellenreiter, der gefürchteten „The Wedge“ in Newport Beach, sammelten sich hunderte Schaulustige, während Surfer und Boggieboarder in spektakulären Wellenbrechen über die Wasserwände rasten.

In einem Schnappschuss wird ein Surfer von der Gischt meterhoch durch die Luft geschleudert.

Lifeguards warnen jedoch weniger erfahrene Surfer und Schwimmer vor lebensgefährlichen Bedingungen: In Malibu wurde ein Wellenreiter am Dienstag aus der Gischt gefischt, er verstarb im Spital. In vielen Strandgemeinden schwappte das Wasser trotz Sandbarrieren in die Straßen.

An der Ostküste der USA warnen die Behörden wegen Hurrikan „Christobal“ vor gefährlichen „Rip Currents“ (Strömungen) von Florida bis Maine.