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Schock in den USA: Warum zog ein amerikanischer Vater einer Tochter für die Terrormilizen des „Islamischen Staates“ in den Tod?

Douglas McArthur McCain (†33) wuchs als Kind christlicher Eltern in Chicago und im US-Staat Minnesota auf, startete dann in San Diego unter dem Künstlernamen „Duale Khalid“ eine Karriere als Rapper. Als er vor zehn Jahren zum Islam konvertierte, zeigte seine Familie aus Toleranz noch Verständnis.

Dann wurde er jedoch auf Facebook und Twitter immer aggressiver, unterstützte die Ziele der Radikal-Islamisten der Gruppe ISIS (heute „Islamischer Staat“, IS). Gleichzeitig sammelte er ein langes Strafregister: Neunmal soll McCain verhaftet worden sein. In San Diego arbeitete er in einem somalischen Restaurant.

Über die Türkei reiste McCain im Frühjahr nach Syrien und zog als IS-Kämpfer in den Dschihad. Am 26. Juni twitterte er von den Frontlinien des syrischen Bürgerkriegs: „Betet für ISIS!“ Er starb am Wochenende bei einem Feuergefecht wahrscheinlich mit Truppen der Rebellenarmee „Free Syrien Army“, die gegen IS-Milizen und Regierungstruppen gleichzeitig kämpft.

Sie fanden die Leiche, fotografierten den Toten und seinen US-Pass. Er trug 800 Dollar Bargeld bei sich. Das „State Department“ hatte die Familie dann über den Tod informiert. McCain hinterlässt eine Frau und eine Tochter.

Laut Experten kämpfen im Irak und Syrien rund hundert Amerikaner und tausende Europäer an der Seite der IS-Milizen.