Print Friendly, PDF & Email

Der Tod eines farbigen Einbrechers in Omaha (Nebraska) wird zum neuen Polizei-Skandal: Musste Cortaz Washington sterben, weil die Polizisten für eine Reality-TV-Show angeben wollten? Bei der wilden Schießerei starb auch ein Ton-Techniker der Serie „Cops“, wo Polizisten bei Einsätzen von TV-Teams begleitet werden.

Das Drama begann Mittwoch, als Washington in einem Schnellimbiss-Laden der Kette Wendy´s Angestellte und einen Polizisten mit einer Luftdruckpistole bedrohte.

Ein Großaufgebot der Polizei stürmte den Laden – im Schlepptau Toningenieur Bryce Dion (38) und Kamera-Leute. Polizeiarbeit live! Genau solche Szenen sorgen bei der TV-Serie Cops für Quoten. Beim Sturm auf das Restaurant fielen schließlich 30 Schüsse. Am Ende war Räuber Washington tot, im Spital starb Crew-Mitglied Dion. Er trug zwar eine kugelsichere Weste, doch ein Querschläger drang durch den Arm in den Brustkorb ein.

Ein Verwandter des Opfer erhebt nun gegenüber TMZ schwere Vorwürfe gegen die Cops: „Sie waren wegen der Filmaufnahmen gehypt, wollten wohl angeben“, wurde suggeriert. Ein Zusammenhang mit Ferguson, wo es nach dem Tod des Schwarzen Michael Brown (†18) durch einen weißen Cop zu schweren Rassenunruhen kam, wurde hergestellt: „Man könnte glauben, dass Polizisten nach Ferguson weniger schießwütig auftreten würden“, sagte das Familienmitglied.