Die Alliierten beim „Krieg gegen den Terror“ marschieren diesmal nicht im Gleichschritt: London hatte wegen drohender Terror-Anschläge durch IS-Extremisten die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen, obwohl das Bedrohungsszenario nur vage umrissen wurde. Das US-Heimatschutzministerium (DHS) beharrte jedoch, keine Indizien über eine erhöhte Terrorgefahr durch Dschihadisten des Islamischen Staates registriert zu haben, so CNN.

Der Gelassenheit des White House wird mit Verwunderung in US-Medien begegnet, zudem das lange „Labour Day“-Wochenende, eine der geschäftigsten Reisezeiten in den USA, begann. Auch der 13. Jahrestag der Terror-Attacke des 11. September steht bevor.

Eine spezifische Terrorwarnung wurde hingegen an der Grenze zu Mexiko erlassen. IS-Extremisten hätten in der Drogenstadt Ciudad Juarez Fuß gefasst und könnten Anschläge mit Autobomben gegen US-Ziele planen, heißt es in einem angeblichen internen Bulletin für Bundesbehörden. Washington distanzierte sich jedoch von der örtlichen Warnung: Laut DHS gebe es keinerlei Hinweise auf IS-Operationen in Mexiko an der US-Grenze.