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Die Oscar-Siegerin Jennifer (24) Lawrence verdammte den Diebstahl privater Nacktbilder von ihrem iPhone und die folgenden Veröffentlichungen in Internet-Foren auf schärfste. „Das ist kein Skandal, sondern ein Sex-Verbrechen“, sagte Lawrence in ihrer ersten öffentlichen Stellungnahme. Sie beschreibt die bangen Stunden, als die Affäre ins Rollen kam und eine Flut an Nacktbilder im Internet auftauchte. „Ich hatte solche Angst, ich wusste ja nicht, ob das meine Karriere zerstören könnte“.

Sie wehrt sich vehement dagegen, dass der eklatante Einbruch in ihre Privatsphäre irgendwie zum Leben eines internationalen Stars dazugehöre: „Das ist mein Körper, und es sollte meine Wahl sein“, sagte sie: „Dass ich keine Wahl hatte, ist absolut abstoßend“.

Lawrence weiter: „Ich kann nicht glauben, dass wir überhaupt in so einer Welt leben…“ Sie wollte schon früher eine Stellungnahme abgeben, so die Aktrice: „Doch jedes meiner niedergeschriebenen Worte löste Tränen aus oder machte mich rasend vor Wut“. Sie wollte sich zuerst entschuldigen, so die Schauspielerin: „Doch für was eigentlich?“ Sie hätte eine gesunde Beziehung gehabt, erklärt Lawrence gegenüber dem Magazin Vanity Fair, doch das Paar wegen der Arbeit oft getrennt gewesen: „Mir war lieber, dass mein Freund auf mich schaut, statt Porno guckt…“

Lawrence verlangt eine Verschärfung der Gesetze, damit Hacker wie Sex-Verbrecher bestraft werden können.