Ebola-Hysterie in den USA: Erste Schulen geschlossen


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Die Angst vor dem Todesvirus und der Murks von Behörden und Spitälern befeuern die wachsende Ebola-Panik in den USA. Jetzt entschlossen sich einige Schulbezirke zu drastischen Maßnahmen: Drei Schulen in Zentral-Texas wurden geschlossen, nachdem Schüler an Bord des nun unrühmlichen Frontier-Flug Nr. 1143 waren, mit dem die Ebola-Kranke Amber Vinson von Cleveland nach Dallas flog.

Die Krankenschwester, die Ebola-Oper Thomas Duncan betreute und sich wie Kollegin Nina Pham dabei ansteckte, hatte während des Fluges bereits leichtes Fieber, am nächsten Tag wurde sie im Spital isoliert. Die Seuchenbehörde CDC hält die Ansteckungsgefahr für die 132 Passagiere am Bord für minimal. Doch angesichts der wachsenden Hysterie über das Todesvirus und dem bisherigen Chaos sinkt das Vertrauen in die Gesundheitsbehörden.

Das Heft wird in die eigene Hand genommen: Drei Texas-Schulen wollten am Donnerstag das gesamte Gebäude und die Schulbusse dekontaminieren. Auch in Ohio wurde eine Schule geschlossen wegen eines Schülers an Bord von „Air Ebola“ (New York Post). Die betroffenen Kinder und Jugendlichen auf dem Frontier-Flug werden 21 Tage lang dem Unterricht fernbleiben, versprachen die Eitern.

Die Angst wächst auch anderswo: In New York dürfen Beamte der 911-Notrufzentrale via Funk das Wort „Ebola“ nicht mehr aussprechen, damit keine Panik ausbricht. Am Flughafen in Dulles (Washington D.C.) wurde eine Frau gesehen, die in einer Art Seuchenanzug auf ihren Flug wartete, so die Daily Mail.

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