Im heftigen Streit in den USA um von einzelnen US-Staaten verabschiedeten, harten Quarantäne-Maßnahmen für aus Westafrika heimkehrende Mediziner meldete sich Barack Obama zu Wort: Die USA solle nichts tun, um Freiwillige beim Kampf gegen die Todesseuche in Afrika abzuschrecken, sagte der US-Präsident am Dienstag vor dem White House.

Obama wörtlich: „Wir sollten niemanden entmutigen, um an den Ebola-Frontlinien zu helfen“. Mediziner bräuchten jedmögliche Unterstützung im eigenen Land bei ihrem mutigen Einsatz in Übersee. Obama wolle Mittwoch aus Afrika zurückkehrende Mediziner persönlich empfangen: Er möchte für ihr Heldentum „Danke sagen“, meinte er.

Zuletzt hatten die Gouverneure aus New Jersey und weiterer US-Staaten eine 21 Tage lange Zwangsquarantäne für aus Liberia, Guinea und Liberia zurückkehrende Mediziner verhängt, eine Krankenschwester wurde 72 Stunden lang in einem desolaten Quarantänezelt festgehalten.

Photo by CDC Global Health