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Die renitente Krankenschwester Kaci Hickox (33) lässt sich nicht unterkriegen: Sie prangerte in TV-Interviews ihre drei Tage lange „Internierung“ in einem Quarantänezelt in einem New-Jersey-Spital an, nachdem sie von der Arbeit mit Ebola-Patienten aus Sierra Leone zurückkam. Sie heuerte einen Staranwalt. Und jetzt widersetzt sie sich in ihrem Heimatort Fort Kent (US-Staat Maine) den Anordnungen der Gesundheitsbehörden, 21 Tage lang ihr Haus nicht zu verlassen.

In dem Showdown absolvierte Hickox gemeinsam mit ihrem Freund Ted Wilbur und samt Polizei-Eskorte eine Rundfahrt durch ein nahes Waldstück mit einem Mountain-Bike. Die Behörden wollen nun mit Gerichtsbeschlüssen eine Zwangsquarantäne in ihren vier Wänden erzwingen. Hickok protestiert weiter: “Die Regeln sind unsinnig, ich stelle keine Gefahr dar…”