US-Präsident Barack Obama ist noch 26 Monate im Amt. Und Die Zeichen stehen auf Sturm nach dem Midterm-Debakel. Der durch den Senat-„Take Over“ der Republikaner starke geschwächte US-Präsident gibt sich angriffslustig statt zerknirscht: Er sei zwar Willens mit den siegreichen Republikanern zusammenzuarbeiten, doch kündigte sein Veto für missliebige Gesetze an. Obama wolle dafür seine Agenda mit Exekutivverordnungen vorantreiben, sich rasch auch vom Kongress eine Erweiterung des Kriegsmandates beim Kampf gegen ISIS absegnen lassen. Das Polit-Hick-Hack in DC scheint prolongiert.

Der Kampf um Obamas Nachfolge hat gleichzeitig längst begonnen. In den Startlöchern Ex-Außenministerin Hillary Clinton, die spätestens im Februar ihre Kandidatur öffentlich machen will. Bei den Republikanern gehen die Partei-Schwergewichter Jeb Bush, Rand Paul und Chris Chrisie in Stellung.

Senator Paul lästerte schon über Clinton, nachdem sie fünf Senats-Kandidaten half, die allesamt verloren. Hämisch kreierte er das Twitter-Hashtag „#HillarysLosers“ (Hillarys Verlierer).