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Durch einen Vorstoß polarer Kaltluft tief in den US-Süden sollen diesen Woche 200 Millionen Amerikaner in 40 US-Staaten bei Temperaturen weit unter den Durchschnittswerten frösteln. In Minnesota begann es wegen der frühen „Polar Vortex“ am Montag bereits zu schneien, bis zu 30 Zentimeter der weißen Pracht könnten bei einem der frühesten Schneestürme seit Jahre fallen.

In Billings (US-Staat Montana) wurden für Dienstag Tiefstwerte von -13 Grad vorhergesagt, im Ort Sunburst, ebenfalls in Montana, soll die Quecksilbersäule auf klirrende -23 Grad sinken, so der Sender CNN.

Der Grund für den frühen Wintereinbruch: Die Reste des Supertaifuns „Nuri“ intensivierten sich über den Aleuten-Inseln (Alaska) in den heftigsten post-tropischen Zyklon im Nordpazifik aller Zeiten. Der Luftdruck sackte auf 924 Millibar ab, niedriger als bei Supersturm „Sandy“. Der Monstersturm mit Winden von 160 km/h lenkte den Jetstream um und schaufelt jetzt polare Kaltluft tief in die USA.