Ko-Pilot Peter Siebold (43), der wie durch ein Wunder den Absturz von Virgin Galactics Raumschiff SpaceShipTwo über der Mojave-Wüste (Kalifornien) überlebte, erzählte Ermittlern der US-Flugbehörde NTSB erstmals über den Unfallhergang. Er hatte nicht bemerkt, dass der bei dem Crash umgekommene Pilot irrtümlich das Bremssystem kurz nach der Raketenzündung aktivierte. Als das Raumschiff zerbrach, wäre er nach draußen geschleudert wurden – 15000 Meter über der Erde.

Er fiel wegen der Kälte und dem Sauerstoffmangel zuerst in Ohnmacht, zur Hälfte des Falles erlangte Siebold wieder das Bewusstsein, streckte sogar beim Sichtkontakt mit einem Beobachtungsflugzeug noch in der Luft den Daumen nach oben, um zu signalisieren, dass er noch lebe.

Er landete dann mit einem Fallschirm.