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Neu aufgetauchte Dokumente aus der Zeit von Hillary Clinton im Weißen Haus illustrieren ihre prominente Rolle als „Chefberaterin“ bei der Präsidentschaft ihres Gatten Bill Clinton, die zu Spannungen mit dem Stab und oftmaligen Wutausbrüchen führte, berichtet der Sender NBC. Die neuen Details, wie es im Clinton-White-House hinter den Kulissen wirklich zuging, stammen aus Tonband-Interviews mit damaligen Offiziellen, die jetzt von der Clinton-Bibliothek veröffentlicht wurden.

Demnach wäre der Jähzorn beider Clintons berüchtigt gewesen, sagte etwa Ex-Stabschef Leon Panetta, doch Hillarys Zorn wäre „wuchtiger und längerdauernder“ ausgefallen. Clinton griff dabei oftmals auf blumiges Vokabular zurück, als sie Mitarbeiter als „Arschlöcher“ beschimpfte. Auch Mr. President brüllte oft herum, doch es war meist eher ein Dampfablassen. Zehn Minuten später hätte er die zuvor zusammengestauchte Person mit einem freundlichen“Wie geht´s?“ begrüßt.

Wirklich Angst hatten Mitarbeiter aber vor Hillary. Die ehemalige Präsidentenberaterin Joan Baggett sagte: „Ich saß oft in diesen Meetings und betete nur: ,Bitte, hoffentlich brüllt mich Hillary nicht an!´“ Die brisantesten Passagen stammen jedoch aus der Zeit vor dem Einzug ins White House im Jahr 1993. Laut Beraterin Susan Thomas warnte Hillary ihren für Seitensprünge berüchtigten Gatten: „Wenn du mit jemanden Sex hast, dann gehe ich nach Hause – und nehme meine Leute mit…“

Photo by The U.S. National Archives