# Zwei Jahre nach Newtown-Massaker: Amerika verliebter in Waffen denn je! In den Tagen nach dem Massaker an 20 Erstklässlern und sechs Lehrern an der Volksschule in Newtown durch Psycho-Killer Adam Lanza sprachen viele Kommentatoren von einem Wendepunkt, US-Präsident Barack Obama wollte das nationale Entsetzen für eine Verschärfung der Waffengesetze nützen. Doch das Pendel schwang in die Gegenrichtung, so eine schockierende Umfrage: Mit 52 zu 46 Prozent erachten erstmals mehr Amerikaner den Schutz der Rechte für Waffenbesitzer für wichtiger als strengere Waffengesetze, so das „Pew Research Center”. Der zweite Jahrestag des Newtown-Massakers wird mit Trauerfeiern kommenden Sonntag begangen. Seit dem Blutbad kam es zu fast 100 weiteren Schießereien in US-Schulen.

# US-Marine nimmt Laserkanonen in Waffenarsenal auf: Tests mit den “Research´s Laser Weapon System” (LaWS) verliefen derart erfolgreich, dass die Kriegsmarine die Laserwaffen nun fix in die Waffensysteme von Zerstörern wie die USS Ponce integrierte. Die High-Tech-Kanone soll Drohnen und kleine Boote außer Gefecht setzen. Die Entwicklung kostete zwar 40 Millionen Dollar, doch der Einsatz ist mit Kosten von nur einem Dollar pro Schuss weit billiger als Raketen, die hunderttausende Dollar kosten.

# Wunder im Pazifik: Zwei Wochen lang verschollener Schiffbrüchiger vor Hawaii gerettet! Die Retter hatten bereits alle Hoffnung aufgegeben, die Suche beendet: Der 67-Jährige Ron Ingraham war mit einem Segelboot zwischen den Hawaii-Inseln Molokai und Lanai unterwegs, als das Boot leck schlug und Wasser eindrang. Er setzte am Thanksgiving-Tag Ende November noch ein S.O.S. ab, dann herrschte Funkstille. Die Küstenwache suchte mehrere Tage erfolglos. Am 1. Dezember wurde die Suche eingestellt. Am Dienstag jedoch krächzte es am Zerstörer USS Paul Hamilton plötzlich aus dem Funk: „Mayday, mayday!“ Das Boot war nur fünf Kilometer entfernt, Ingraham konnte rasch geborgen werden. Er litt unter extremen Hunger und Durst, doch überstand die 12 Tage lange Odyssee sonst unbeschadet.

# Sonys “Hacker-Gate“: Angelina Jolie in Emails als „Mega-Zicke” beschimpft! Hollywood-Superstar Angelina Jolie führe sich wie ein „verzogener Fratz“ auf und sei untalentiert, behauptet der berühmte Produzent Scott Rudin. Der Anlass: Jolie soll sich beim Filmstudio Sony beschwert haben, dass David Fincher beim Film „Jobs“ über die Apple-Legende Regie führen sollte. Jolie wollte, dass Fincher stattdessen ihren Film „Cleopatra” übernehme. Rudin, Produzent bei dem Projekt, lehnte ein von Sony-Managerin Amy Pascal vorgeschlagenes Gespräch mit Jolie als „Zeitverschwendung“ ab, beschimpfte den Star in der Mail: Jolie sei verzogen, eine Egomanin mit „minimalstem Talent“, wütete Rudin. Die brisanten Emails wurden von Hackern enthüllt, die jüngst in Sony-Computersysteme eindrangen. Die Enthüllungen öffnen einen Vorhang zum Innersten der Filmindustrie: Bekannt wurde, dass Tom Cruise für die Rolle von Steve Jobs im Gespräch war – neben Leo DiCaprio oder Michael Fassbender. Tom Hanks Tarnnamen, mit denen er in Hotels eincheckt, sind “Harry Lauder” oder „Johnny Madrid”. Jessica Alba will mit dem Pseudonym “Cash Money” inkognito bleiben. Laut einer weiteren Mail beschimpfte ein Sony-Studiomanager Komödianten Kevin Hart als “gierige Hure”.