US-Präsident Barack Obama und First Lady Michelle Obama öffneten sich erstmals in einem Interview mit den Magazin „People“ über generelle Vorurteile und Alltagsrassismus, den sie vor dem Einzug ins White House – wie so viele Afroamerikaner auch – erdulden mussten. Eine der Erfahrungen: Obama kam während seiner Zeit als Anwalt in Chicago aus einem Restaurant und Gäste verwechselten ihn prompt mit dem „Valet“, einem Helfer, der die Autos der Gäste in die Garage fährt. „Mir wurden die Autoschlüssel in die Hand gedrückt“, sagte Obama.

Ein anderes Mal hielten ihn ignorante Restaurantbesucher für den Kellner. Obama trug einen Smoking und eine Masche, als er einen festlichen Empfang besuchte. Prompt fragte ihn jemand, ob er eine Tasse Kaffe bringen könnte…

Michelle Obama wiederum war als First Lady im Jahr 2011 bereits seit Jahren im White House, als sie eine Kundin beim Shopping in einem „Target“-Laden nicht erkannte und für eine Hilfskraft hielt, erzählte Mrs. Obama dem Magazin: „Sie fragte mich, ob ich ihr helfen kann, etwas aus dem Regal zu nehmen“.

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