Der Polizeiwagen kam bei einer Patrouille in einem von hohen Verbrechensraten und Gewalt zwischen “Gangs“ geplagten Bezirk der Kalifornien-Metropole Los Angeles unter Feuer. Die beiden Beamten blieben unverletzt. Ein Cop erwiderte das Feuer, einer der zwei Schützen konnte verhaftet werden, nach dem zweiten lief Montag eine Großfahndung.

Die Spannungen zwischen Afroamerikanern nach dem Tod der Schwarzen Michael Brown in Ferguson und Eric Garner in New York durch Polizeigewalt hatten zuerst Wut-Demos in duzenden US-Metropolen ausgelöst. In New York verübte dann ein schwarzer Psycho-Killer vor Weihnachten einen “Rachemord” an zwei NYPD-Polizeibeamten.

Polizeidepartments in den USA waren wegen der angespannten Lage in höchste Alarmstufe versetzt worden. Ob das Schussattentat in Zusammenhang mit Protesten gegen die US-Polizei steht, ist bisher noch unklar. “Die Attacke erfolgte ohne jegliche Provokation”, sagte jedoch LAPD-Vizechef Bob Green: “Sie fuhren einfach die Straße entlang und jemand versuchte, sie zu töten”.

Die Spannungen in LA dürften weiter steigen nach der Veröffentlichung eines Autopsie-Reportes des Schussopfers Ezell Ford (†25): Der unbewaffnete Schwarze war im Sommer von Cops erschossen worden, Details wurden bis jetzt unter Verschluss gehalten.