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Das Kepler-Teleskop der NASA wurde trotz einer Fehlfunktion zum wichtigsten Instrument von Astronomen bei der Suche nach fernen Welten ähnlich der Erde. Durch das Teleskop in einer Erdumlaufbahn konnte bisher die Existenz von 1004 sogenannten Exoplaneten bestätigt werden. Der 500 Millionen Dollar teuren Kepler-Mission wird damit mehr als die Hälfte aller bisherigen Planetenfunde zugeschrieben.

Dank der übertragenen Daten werden gerade 3200 mögliche weitere Planetenfunde überprüft, Experten rechnen damit, dass 90 Prozent als Planeten bestätigt werden dürften. Groß ist die Euphorie unter den Planeten-Jägern besonders über die jüngsten Funde: Bei Kepler-438b und Kepler-442b handelt sich um kleinere, felsigere Planeten in einer bewohnbaren Zone eines Sternes. Sie könnten unserer Erde sehr ähnlich sein, so Forscher.