Enthüllung durch das Polit-Portal „Politico„: Die Ex-Außenministerin soll gerade ernsthaft überlegen, ihre für den April erwartete, offizielle Ankündigung einer Präsidentschaftskandidatur um drei Monate auf Juli zu verschieben.

Das Kalkül von Hillary Clinton (67): Sie habe innerhalb der Demokraten-Partei praktisch keine Konkurrenz und wolle eine Weile von den Seitenlinien zusehen, wie sich Republikaner-Kandidaten gegeneinander aufreiben, nachdem bereits jetzt ein heftiges Duell zwischen Mitt Romney, Jeb Bush und weiteren konservativen Kalibern tobt. Clinton, die derzeit in allen Umfragen überlegen führt, hätte mit der Verschiebung des Wahlkampfstarts auch mehr Zeit, die zentrale Botschaft ihrer „Hillary 2016“-Kampagne zu verfeinern. Ihr Team könnte sich dazu hinter den Kulissen besser warmlaufen.

Den Demokraten dürfte der Schritt, so ihn Clinton durchzieht, sauer aufstoßen: Zu lange wäre die Ungewissheit, ob die Ex-First-Lady tatsächlich ihre Partei in die Wahlen um die Obama-Nachfolge führen werde. Wähler könnten ihr verübeln, dass sich die Star-Politikerin ihrer Sache zu sicher wäre und die Partei-internen Primaries als „Krönungsfeier“ missverstehe – ähnlich wie 2008, als sie am Ende Senator Barack Obama ausbremste…