Es fehlten nur mehr wenige Meter zu einer tödlichen Katastrophe: Ein MD-88-Jet von “Delta Airlines” mit 130 Menschen an Bord rutschte im dichten Schneetreiben nach der Landung bei einem Flug aus Atlanta von der eisigen Landepiste, durchbrach einen Zaun und kam – mit abgerissener Tragfläche – erst durch einen Erdwall zum Stillstand. Die Pilotenkanzel war nur mehr Meter von der eiskalten “Flushing Bay” entfernt.

Aus dem Wrack trat Treibstoff aus: Dass es zu keiner Explosion kam, gilt als zweites “Wunder” der Bruchlandung am Donnerstag kurz nach 11 Uhr Ortszeit. Es gab 24 Verletzte, drei mussten ins Spital. Aus dem Jet traten insgesamt 1100 Liter Kerosin aus, bevor die Feuerwehr das Leck abdichten konnte. Passagiere und Crew wurden über die Notrutschen evakuiert. Jamie Primak, eine Passagierin, meldete auf Twitter: “Wir legten gerade Bruchlandung hin. Ich hatte Riesenangst”.