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Der Wahlkampf 2016 hat noch nicht einmal richtig begonnen – und wird bereits zur Schlammschlacht: Der wahrscheinliche Republikaner-Kandidat Rand Paul feuerte eine Breitseite gegen Ex-Außenministerin Hillary Clinton ab, mit deren Antreten für den Kampf ums Weiße Haus jederzeit gerechnet wird.

Konkret kritisiert Paul Spenden von Saudi-Arabien und anderer Regierung für die “Clinton Foundation”, der globalen Mega-Charity von Bill, Hillary und Chelsea Clinton, so das Polit-Portal „Politico„.

Das “Wall Street Journal” hatte berichtet, dass zwischen 1999 und 2014 7,3 Millionen Dollar aus Riad in die Kassen der Hilfsorganisation flossen. Der Republikaner Paul nannte die Zahlungen “Schmiergeld”. Er fügte fast genüsslich angesichts Clintons Rolle als Frauenfürsprecherin an, dass Saudi-Arabien Frauenrechte mit Füßen trete. “Es wird hier immer vom Krieg gegen die Frauen geredet”, so der Konservative: “Dort gibt es einen echten Krieg gegen Frauen…”

Clinton solle die Gelder aus Saudi-Arabien sowie weiterer Staaten wie der Vereinigten Arabischen Emirate und Brunei retournieren, wurde gefordert. Die “Clinton Foundation” hatte sich bereits früher verteidigt, dass die Gelder “Millionen Menschen halfen, ihr Leben zu verbessern”.

Photo by Karen Smith Murphy