Hunderte Seelöwen-Babys wurden heuer bereits halb verhungert von den Stränden Kaliforniens gerettet. Jetzt scheint bei dem Tierdrama das Rätsel gelöst: Sardinienbestände an der Pazifikküste haben sich seit 2007 um 91 Prozent verringert, fanden Forscher heraus. Der Grund soll das Überfischen sein und ein Wechsel der Meeresströmungen – am ehesten durch den Klimawandel.

Sardinen stellen eine der wichtigsten Nahrungsquellen für Seelöwen dar. Die Behörden wollen nun ab 1. Juli ein Fischfangverbot verhängen, wenn die Fischer-Saison beginnt. Die hungernden Seelöwen-Babys dringen immer tiefer in Siedlungen vor. Eines wurde in einer Schule gefunden, „verhaftet“ und in einem vergitterten Polizeiwagen zurück zum Meer gebracht.

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