Der Wahlkampf der Ex-First-Lady ist gerade mehr als eine Woche alt – und die Top-Demokratin stürzt bereits in die erste Krise. Sie musste sich bei einem Auftritt in New Hampshire gegenüber Reportern energisch gegen Vorwürfe in einem neuen Skandalbuch des konservativen Autors Peter Schweizer zur Wehr setzen, wonach sich ausländische Gönner und Regierungen mit Millionenspenden für die Wohltätigkeitsorganisation “Clinton Foundation” den Guten Willen von Hillary Clinton während ihrer Zeit in State Department erkauft hätten.

Als Beispiele wurden ein Freihandelsabkommen mit Kolumbien genannt, von dem ein Clinton-Spender profitierte oder Zahlungen einer kanadischen Bank, die von der “Keystone XL Pipeline” profitiert hätten.

“Wir sind wieder in der politischen Saison mit all den Attacken und Ablenkungen”, sagte Clinton in ihren ersten Kommentaren gegenüber der Presse seit Beginn ihrer Präsidentschaftskandidatur: “Ich habe das erwartet und bin vorbereitet”, sagte Clinton.