Zahlreiche Tornados sorgten Mittwochabend für Alarme und Schäden in den US-Staaten Oklahoma, Nebraska und Kansas. Dramatisch war die Lage vor allem in Oklahoma City, als eine zerstörerische Windhose durch Vororte zog, darunter der Ort Moore, der im Mai 2013 von einem Monstertornado fast ausradiert wurde (24 Tote, 370 Verletzte).

Diesmal gab es 12 Verletzte. Der Flughafen von Oklahoma City war vorübergehend evakuiert worden. TV-Bilder zeigten nach dem Durchzug des Tornados zerstörte Gebäude. Der Sturm beschädigte einen Zoo in einem Ort nahe von Oklahoma City, zahlreichen wilden Tieren, darunter Raubkatzen, gelang die Flucht.

Bis zum Abend wurden in drei Staaten 20 Tornados registriert. Rekordregenfälle sorgten im Großraum Oklahoma City für massive Überschwemmungen, zog der „Weather Channel“ Bilanz.

Dabei kommt die Sturm-Serie in der sogenannten „Tornado Alley“ erst richtig in Schwung: Donnerstag und Freitag wurde in einer Region mit neun Millionen Einwohnern vor schweren Unwettern mit Hagelschlag und heftigen Windböen gewarnt, Samstag droht einer der massivsten Tornado-„Outbreaks“ der Saison.

Gefahr droht am Wochenende auch an der Ostküste: Bei einem extrem frühen Start der Hurrikan-Saison warnte das „National Hurricane Center“ vor einem Tropensturm, der die „Carolinas“ treffen könnte.