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Der spanischsprachige TV-Sender “Univision” sagte die Live-Übertragung des “Miss USA”-Schönheitswettbewerbes am 12. Juli ab – aus Protest gegen rassistische Bemerkungen des Immobilen-Tycoons Donald Trump, der Miteigentümer der “Miss Universe”-Organisation ist. Der Milliardär hatte bei der Eröffnung seines Präsidentschaftswahlkampfes Einwanderer aus Mexiko als Verbrecher, Drogendealer und Vergewaltiger beschimpft. Univision kündigte dazu an, jegliche Geschäftsbeziehungen mit dem großmauligen Republikaner einzustellen.

Trump ruderte in einer ersten Reaktion ein wenig zurück: Er wollte Mexikaner nicht beleidigen, sagte er. Dann drohte er jedoch dem Sender mit einer Riesenklage im Streitwert von mehreren hundert Millionen Dollar. Der Sender würde mit der Absage der Live-Übertragung bestehende Verträge brechen, tobte Trump.

Photo by Gage Skidmore