Trauer und Entsetzen nach dem Tod zweier Frauen in einem Kino in Lafayette (US-Staat Louisiana), die sich bei der romantischen Komödie “Trainwreck” entspannen hatten wollen. Der inzwischen als “Sonderling” Russell Houser (58) identifizierte Amokläufer hatte Donnerstagabend in Kinosaal 14 20 Minuten nach dem Beginn der Vorführung plötzlich das Feuer auf Kinobesucher eröffnet.

Im Kugelhagel starben die Boutiquen-Besitzerin Jillian Johnson (33) und die Studentin Mayci Breaux (21). Johnsons devastierter Gatte schrieb einen bewegenden Nachruf auf der Facebook-Page eines Souvenir-Shops, den er gemeinsam mit ihr betrieb: “Unsere Herzen sind gebrochen!”, so die berührenden Worte: “Sie war die Liebe meines Lebens und ich werde sie immer vermissen”.

Schütze Houser, der neun weitere Opfer verletzte, hatte sich selbst erschossen.

Das Motiv für die Bluttat ist noch unklar. Untersucht wird, wie Houser zu der Tatwaffe gelangte: In seinem Wohnort Phenix City (Alabama) wurde ihm eine Waffe verwehrt wegen psychischer Probleme und Vorstrafen wegen häusliche Gewalt. Der Mann hatte einst eine Website für die „Tea Party“ registrieren lassen. er postete in Foren auch Anti-Regierungspropoganda, so die Website „Daily Beast„. Er wollte einer „White Power“-Gruppe betreten, verriet er. Houser bezeichnet sich als Anhänger der griechischen Neonazi-Partei Goldene Morgenröte.