Die beiden 14-Jährigen Freunde Austin Stephanos und Perry Cohen waren am Freitag bei einem unbeaufsichtigten Ausfahrt zum Fischfang vor der Florida-Küste verschwunden. Zum letzten Mal wurden sie im Hafen von Jupiter gesehen, als sie um 110 Dollar Sprit tankten, so die „Daily News„.

Sonntag wurde ihre gekentertes, vier Meter langes Motorboot von der US-Küstenwache 110 Kilometer vor der Küste entdeckt. Wie in einem jetzt veröffentlichten Video zu sehen, trieb das Boot mit der Unterseite nach oben in den Wellen. Die Mutter eines der vermissten Buben wollte nicht ausschließen, dass die Kinder auf die Bahamas übersetzen wollten.

“Die Suche geht weiter”, sagte Offizier Steve Lehmann von der Küstenwache: “Wir bleiben optimistisch”. Unklar ist, ob das schiffbrüchige Duo noch Schwimmwesten anlegen konnte. Mit denen hätten sie Überlebenschancen im Meer für „ein paar Tage“, so Offizielle. Eine Schwimmweste aber war im Meer treibend nahe des Boots gefunden worden.

Diskutiert wird unterdessen das Verhalten der Eltern: Die Teenager – obwohl sie praktisch ihr halbes Leben am Meer verbracht hatten – hätten alleine keine derartigen Anglerausflüge unternehmen sollen, so Experten.