Immobilien-Tycoon Donald Trump (69) zieht in Umfragen im Wahlkampf der Republikaner-Präsidentschaftsvorwahlen weiter davon – obwohl, oder vielleicht weil der Krawall-Kandidat mit ständigen Stänkereien nichts als Aufreger liefert. Trump führt laut CNN/ORC-Umfrage mit 24 Prozent vor dem ehemaligen Favoriten Jeb Bush (11 %). Weder offener Sexismus nach der TV-Debatte, als er eine „Fox News“-Moderatorin als menstruierende Furie abkanzelte, noch Hohn über seinen Plan zur Deportation von elf Millionen Illegalen und den Bau einer 3100 Kilometer langen Mauer zu Mexiko bremsen Trumps Aufstieg.

Der New Yorker Rechtsaußen wurde zum „Teflon“-Politiker, von dem alles abprallt.

Bei den Demokraten gerät die haushohe Favoritin Hillary Clinton (68) unterdessen in einem wahren Albtraum-Sommer massiv ins Schleudern. Vor allem der „Email-Gate“-Skandal hängt wie ein Klotz am Bein. Clinton hatte als Außenministern Emails auch von einem privaten Server in ihrer Villa bei New York verschickt – darunter „Top Secret“-Infos, so täglich neue Enthüllungen. Sie führt im Demokraten-Rennen nur mehr mit 47 Prozent vor Links-Populisten Bernie Sanders (29 %).

Und alarmierend: Clinton liegt jetzt bloß mit sechs Prozent vor Trump.