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Nach Skandalen um die Hetze gegen Immigranten und sexistischer Töne geriet der für das White House kandidierende Immobilien-König Donald Trump wieder ins Sperrfeuer der Kritik: Der Republikaner hatte es verabsäumt, einen Wutbürger bei einem Forum in New Hampshire zu korrigieren. Der hatte US-Präsidenten Barack Obama als “Moslem” bezeichnet, Muslime im Land als “Problem” gesehen und “geheime Trainingscamps” erwähnt.

Trump schien die Wortmeldung zuerst zu erheitern. Auf die konkrete Frage “Wann können wir die alle loswerden?” versprach Trump, sich das alles als Präsident “genau anzusehen”. Keine Entgegnung, dass Obama Christ sei. Kein Widerspruch bei dem verrückten Ansinnens, alle Moslems zu deportieren.

Rivalen bei den Republikaner-Vorwahlen kritisierten Trump prompt, die Demokratin Hillary Clinton schloss sich via Twitter an. Anders als Trump hatte Ex-Kandidat John McCain 2008 eine Frau beim Wahlkampf sofort korrigiert, als sie Obama als “Araber” bezeichnet hatte. Doch wie so oft: Trump ging zum Gegenangriff über, beschuldigte Obama, einen Krieg gegen das Christentum zu führen.

 

Photo by Gage Skidmore