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Die ganze Wirbelsturm-Saison war von Hurrikans im Westatlantik bisher keine Spur. Jetzt jedoch könnte der US-Ostküste ein schwerer Treffer bevorstehen: Nahe den Bahamas intensivierte sich Mittwoch der Sturm Joaquin in einen Hurrikan, nachdem ein Messflugzeug Winde von 120 Stundenkilometern feststellte. Ein 80 Kilometer weites Auge entstand.

Über die Bahn des Sturmes sind sich Meteorologen noch nicht einig. Joaquin dürfte sich langsam über die Bahamas wälzen und dann Kurs nach Norden entlang der US-Ostküste nehmen, prognostizieren einige Modelle. Andere Berechnungen sagen jedoch voraus, dass durch ein Hochdruckgebiet der Sturm über dem Atlantik verbleiben könnte.

Laut dem bisherigen Modell des „National Hurricane Center“ (NHC) in Miami könnte aber der Sturm sogar die Millionen-Metropole New York treffen – eventuell mit Hurrikanstärke. Die Sorge steigt, dass nach Horrorsturm Sandy 2012 (233 Tote, 75 Milliarden Dollar Schaden) New York die nächste Sturmkatastrophe drohen könnte. Laut aktuellen Berechnungen wäre ein Joaquin-Treffer am Dienstag möglich.

„Es könnte eine sehr ernste Situation entstehen“, warnt „Weather Channel“-Meteorologe Brian Fortier: „Wachsamkeit entlang der ganzen US-Ostküste ist angesagt“.