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Regenfälle von biblischem Ausmaß im US-Staat South Carolina führen zu immer dramatischeren Bedrohungen: Nach einem Dammbruch ordneten die Behörden die Evakuierung von tausenden Bewohnern entlang des “Twelvermile”-Flusses an. Ein endloser Strom von Regenbändern ausgelöst vom im Atlantik vorbeiziehenden Hurrikan Joaquin führte zur schlimmsten Hochwasserkatastrophe vielleicht aller Zeiten in dem Südstaat.

Meteorologen sprachen von einem Phänomen, das nur alle 1000 Jahre zu erwarten sei.

Neun Menschen kamen bisher ums Leben, Retter brachten tausende in den Wassermassen eingeschlossene Bürger in Sicherheit. Gouverneurin Nikki Haley appelliert an die Bewohner, zu Hause zu bleiben. 500 Highways und Landstraßen wurden wegen dem Hochwasser geschlossen, 100 Brücken seien beschädigt worden. 1300 Soldaten der Nationalgarde sind inzwischen in South Carolina im Einsatz.

Auf einem Friedhof in Springfield schwemmte die braune Brühe fast Särge weg.