# Geht es Serien-Vergewaltiger Bill Cosby doch noch an den Kragen? Fast 50 Frauen meldeten sich bisher mit Horror-Geschichten über Vergewaltigungen durch den Ex-TV-Star. Doch Ihre Fälle sind verjährt, strafrechtliche Anklagen unmöglich. Jetzt meldete sich das Opfer Chloe Goins: Laut ihren Angaben hätte sie Cosby im Jahr 2008 mit einem Drink bei einer Party in der Playboy-Mansion betäubt. Als sie aufwachte war die damals 18-Jährige nackt, Cosby knabberte an ihren Zehen. Die Staatsanwaltschaft in L.A. prüfe, on Cosby angeklagt wird.

# Justiz-Skandal in New York: Mann wird nach 25 Jahren Haft in Subway-Mordfall freigelassen! Johnny Hincapie war wegen Mordes verurteilt worden, da er gemeinsam mit einer Gruppe von Männern am tödlichen Raubüberfall eines Touristen aus Utah in der New Yorker U-Bahn verwickelt gewesen sein soll. Brian Watkins (22) starb bei der Bluttat 1990: Er erlitt Messerstiche als er seine Eltern abschirmen wollte. Während Hincapie im Gefängnis saß meldeten sich neue Zeugen, die aussagten, der damals 18-Jährige wäre an dem Verbrechen nicht beteiligt gewesen. Dienstag wurde das Urteil endlich aufgehoben. In den nächsten Tagen sollen sich für Hincapie die Gefängnistore öffnen.

# Kleinkind überlebte zwei Tage lang neben ihrer toten Mutter… Erika Tomassian hatte in ihrer Wohnung in Los Angeles gerade ihren adoptierten, einjährigen Sohn gefüttert, als sie nach einem Anfall plötzlich verstarb. Das Baby verschluckte sich angeschnallt in einem Babysitz am Tisch und erstickte. Ihr zweiter Sohn Nathan (2) musste die Tragödie mitansehen: Zwei Tage lang verbrachte er verängstigt, traumarisiert und mutterseelenallein in der Wohnung mit den zwei Leichen. Einer Nachbarin fiel auf, dass sie die junge Mutter eine Weile nicht gesehen hatte. Sie hörte auch das Kleinkind weinen und rief die Cops. Das Kind wurde halb verdurstet gefunden.

# Wieder Drama im Cockpit: Notlandung nach Schwächeanfall von Kopiloten! Ein Boeing-787-Dreamliner der Fluglinie “United” musste Dienstag bei einem Flug von Houston nach San Francisco in Albuquerque (New Mexico) notlanden, nachdem der Kopilot während des Fluges das Bewusstsein verlor. Der Pilot meldete einen “medizinischen Vorfall”. Die Maschine wurde zur Landung freigegeben. Das Drama im Cockpit passierte nur Stunden nach dem Tod eines Piloten auf einem „American Airlines“-Flug in der Nacht auf Montag: Michael Johnston (57) hatte einen Herzinfarkt erlitten.

# Achtung Weltuntergang: Heute ist Armageddon – schon wieder! Bibel-Fanatiker Harold Camping hatte vor seinem Tod mehrmals erfolglos den Tag des „Jüngsten Gerichts“ vorhergesagt, zuletzt am 21. Mai 2011. Jetzt verkündete einer seiner Anhänger, Chris McCann von der Gruppe „eBible Fellowship“, ein neues Datum für den Weltuntergang. Heute am 7. Oktober soll laut der Bibel alles Leben auf der Erde ausgelöscht werden…

# Sintflut in den Carolinas: 41 Billionen Liter Wasser fielen in den US-Staaten North Carolina und South Carolina in den letzten Tagen – der Inhalt vom 636 Millionen Schwimmbecken. Der Niederschlag hätte genügt, um die Dürre in Kalifornien zu beenden. Die Opferbilanz kletterte auf 15 Tote.

# Lotto-Millionärin: “Dreckigen Job könnt ihr euch wohinschieben…“ Julie Leach aus dem US-Staat Michigan werkte als Vorarbeiterin in einer Fiberglas-Fabrik, meist die letzte Schicht. Sie erlebte lange, schmutzte und erschöpfende Nächte, wie sie sagt. Essenspausen verbrachte sie beim McDonald´s. Damit ist es nun vorbei: Dei Frau gewann mit ihrem Ticket als einzige einen gigantischen Lotto-Jackpot. Nach Abzug der Steuern nimmt sie einen Scheck in der Höhe von 197,4 Millionen Dollar mit nach Hause. Keinen Fuß werde sie nun mehr in die Fabrik setzen für ihren “dreckigen Job”, sagte die 50-Jährige. Sie wolle das Geld zum Bau von Häusern für ihre Familie verwenden, so Leach.

# Countdown zum VW-Showdown vor US-Kongress: Am Donnerstag muss US-VW-Chef Michael Horn im Verhörstuhl des „Rayburn“-Kongressgebäudes Rede und Antwort stehen bei den erwartet knallharten Fragen des Vorsitzenden des „Energy & Commerce“-Komitees, Tim Murphy, und seinen Kollegen. Bloomberg zitiert ein internes Memo der Abgeordneten zur Vorbereitung des Fragenkatalogs, wonach der ertappte Konzern fast zwei Monate brauchte, um den Betrug gegenüber der EPA und kalifornischen Behörden zuzugeben. Am 8. Juli stand laut den internen Unterlagen nach neuen Tests fest, dass VWs angebliches „Nachkalibrieren“ der Motoren, eine der vielen Ausreden, unwirksam blieb. Doch erst am 3. September folgte die Beichte.