Nach Dauerskandalen und Sinkflug in dem Umfragen gelang Starpolitikerin Hillary Clinton (67) in der ersten TV-Debatte der Demokraten der große Befreiungsschlag. Clinton überstrahlte bei der CNN-Debatte in Las Vegas Hauprivaten Bernie Sanders, degradierte die drei Außenseiter Mark O´Malley, Jim Webb und Lincoln Chafee zu Statisten.

Clinton lief bei dem of harten Schlagabtausch zur Höchstform auf, parierte souverän Seitenhiebe über ihre einstige Befürwortung des Irakkrieges, politischen Opportunismus durch oftmaligen Meinungswechsel und mangelnde Glaubwürdigkeit beim Kampf für die Mittelklasse angesichts Millionenspenden von Wall Street.
„Hillary“ war schlagfertig, humorvoll, leidenschaftlich, menschlich. Sie schüttelte das Image der Eisprinzessin ab.

Und erhielt sogar Schützenhilfe von Sanders beim leidigen Email-Skandal: „Die Amerikaner sind es leid, dauernd über diese verdammten Emails zu hören”, donnerte er. Die Kritik richtete sich gegen die Medien nicht die Demokratin.

Clinton begeisterte auch mit der historische Dimension ihrer Kandidatur: „Allein als erste Präsidentin wird der Unterscheid offensichtlich sein”. Applaus für die perfekte Performance kam selbst von Konservativen: “Sie machte ihren Job gut”, twitterte Donald Trump. „Sie strahlte”, titelte die New York Post.

Mit dem Sieg dürfte sie…
… ein Comeback in den Umfragen eingeleitet,
… bereits panische Parteigranden beruhigt und
… vor allem Vize Joe Biden, der auf der Lauer liegt, abgeschreckt haben.

Nach all den Schwanengesängen scheint Hillary Clinton wieder auf White-House-Kurs. Und das ganze Gerede um Retter „Joe Biden“ scheint verstummt…