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Der stärkste jemals gemessene Hurrikan in der westlichen Hemisphäre könnte apokalyptische Zerstörungen herbeiführen und eine hohe Opferbilanz fordern, warnen Meteorologen. Hurrikan Patricia erreichte kurz vor dem erwarteten Aufprall an der mexikanischen Pazifikküste, der Freitagnachmittag erwartet wurde, Windstärken von 321 km/h.

Ein Messflugzeug registrierte sogar Winde bis zu 355 km/h.

Der Kategorie-5-Sturm ist damit weit stärker als Killer-Hurrikan Katrina 2005 an der US-Golfküste (1800 Tote), aber auch Taifun Haiyan, der in den Philippinen vor zwei Jahren 7300 Todesopfer forderte. Meteorologen maßen die bisher extremsten Tiefdruck-Werte, die jemals bei einem Hurrikan registriert wurden. Nur ein Taifun war bisher stärker seit dem Beginn verlässlicher Statistiken.

Die Behörden in Mexiko riefen den Notstand aus: Tausende sind auf der Flucht. In der Sturmbahn liegt die Hafenstadt Manzanillo, Verwüstungen werden auch in der Urlaubsdestination Puerto Vallarta befürchtet. Gewarnt wird vor einem bis zu neuen Meter hohen „Tsunami“ durch die extreme Sturmflut.

Das “U.S. National Hurricane Center” sprach von einem “potenziell katastrophalen Treffer”. Einwohner in Manzanillo decken sich in Supermärkten mit Lebensmitteln und Equipment für den Notfall ein, während erste heftige Regengüsse durch die Straßen peitschten.