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# Pazifik-„Cast Away“ Jose Alvarengas letzter Funkspruch während Sturms: „Wir werden durch die Mangel gedreht hier!“ Der Fischer aus El Salvador geriet beim Fischen vor der Mexiko-Küste in einen Sturm und trieb 14 Monate lang quer über den Pazifik zu den Marshall Inseln. Seine Odyssee wurde zur unglaublichsten Überlebensgeschichte jemals. Im Buch „438 Tage“ hat Bestsellerautor Jonathan Franklin das Drama auf hoher See in schaurigen Details nacherzählt. Die „Daily Mail“ brachte erste Auszüge. Demnach hatten sich Alvarenga und sein Kumpane Ezequiel Cordova gerade nach einem erfolgreichen Fischfang ausgeruht, als mit Blitz und Donner ein Sturm aufzog. Alvarenga sandte noch einen Hilferuf ab, während sich Cordova aus Angst wie ein Fötus zusammenkrümmte und bitterlich weinte. Alvarenga hielt im peitschenden Wind auf die Küste zu als der Motor versagte. Das Boot trieb ab im Pazifik. Bald wusste er, dass sie ohne GPS und Funk niemand finden werde. „Ich habe noch nie so eine Stille erlebt, so eine Leere“, erinnert sich der Fischer. Jose wurde zum Überlebenskünstler, doch Ezequiel gab sich auf – er verhungerte später. Alvarenga schwört, dass er trotz des Heißhungers nicht zum Kannibalen wurde. Mitunter war er so hungrig, dass er an seinen eigenen Fingernägeln knabberte. Er aß Quallen, trotz schmerzhafter Stiche an den Händen und im Mund. Er vertrieb sich die Zeit indem er mit getöteten Vögeln Fußball spielte im Boot. Um nicht verrückt zu werden, hielt er sich an eine eiserne Routine: Drei Mahlzeiten, Jagen, Fischen und Regenwasser sammeln. Er sang seine Lieblingslieder und betete. Nach sieben Monaten sah er ein Container-Schiff. Er winkte und schrie wie verrückt – die Matrosen winken zurück, doch der Dampfer hielt nicht an.

# UFO-Alarm in Kalifornien – wegen Raketentest! Die US-Navy startete vor der Pazifik-Küste eine Trident-Trägerrakte in der Nacht auf Sonntag in einem nicht angekündigten Test. Die Trident II, die mit Atomsprengköpfen bestückt werden kann, wurde von ein U-Boot abgefeuert. Bewohner in Südkalifornien flippten aus: Sie dachten zuerst an eine Alien-Invasion oder den Beginn eines Nuklearkrieges.

# Starb DIESER Wal am „El Nino“? An einem Strand in Oregon wurde ein 23 Meter langer Blauwal angespült. Der 100 Tonnen schwere Koloss starb bereits vor zwei Wochen, am Wochenende wurde der Kadaver am Strand gefunden. Experten glauben, dass die extrem warme Meeresströmung El Nino den Meeressäuger geschwächt haben könnte.

# Frau „gewinnt“ 8,5 Millionen am Gambling-Computer – doch Casino verweigert Auszahlung wegen „Fehlfunktion“! Veronica Castillo saß im „Lucky Eagle Casino“ in Rochester (New York) an einem Spielautomaten, als plötzlich ihre Gewinnsumme rasend schnell nach oben zählte. Als die Zahlenkolonnen zum Stehen kamen, standen 8,5 Millionen Dollar am Display. Die Frau hielt sich für eine Multi-Millionärin – doch nur fünf Minuten lang: Es wurde ihr mitgeteilte, dass es sich bei dem Mega-Jackpot um einen „Error“ handelte. Castillo verklagt nun das Casino. (mail)

# Aus der Traum: Kim Dotcom zieht aus Prachtvilla aus! Der Internet-Protzmillionär aus Deutschland bangt gerade in Neuseeland um die Auslieferung in die USA und eine lange Haftstrafe wegen Copyright-Verstößen. Jetzt plagen ihn auch noch Geldsorgen: Dotcom kann sich die Miete für die 30 Millionen Neuseeland-Dollar teuere Mansion bei Auckland (6 Schlagzimmer, Tennisplatz, Pool) offenbar nicht mehr leisten. Er zahlte eine Million Dollar pro Jahr. Ganz am Hungertuch nagt er aber noch nicht: Der Deutsche wolle in ein Penthouse in einer schicken Hafengegend von Auckland ziehen.

# Abzocke: Hedgfonds-Manager verlieren Geld ihrer Kunden – und kaufen sich selbst Luxus-Apartments! Es ist ein taffes Jahr für Hedgefonds-Manager, viele Fonds rutschten in die roten Zahlen. Kein Anlass jedoch für die Turbobanker, Bescheidenheit zu zeigen: Larry Robbins hatte sich gerade in einem Brief an Anleger entschuldigt, dass er 15 % ihres Geldes verlor. Gleichzeitig kaufte er sich ein Traumapartment um 37,9 Mio. Dollar an der Manhattaner Upper East Side.

# Aufregung um App zur geheimen Aufbewahrung von Sexfotos: Bei sogenannten „Vault Apps“ sind Fotos durch einen Code im Kalender abrufbar, ein gutes Versteck für die Kontrolle durch Eltern! Jetzt flog in einer Schule in Colorado ein Sexting-Skandal mit einem Untergrundnetzwerk für Nacktaufnahmen auf.