Die Angst vor Terror ist in den USA so hoch wie in den Wochen nach 9/11 – und Skandal-Kandidat Donald Trump zieht mit der Hetze gegen Muslime und der Forderung eines Einreiseverbotes in den Umfrage davon.

Bei der Republikaner-Partei schrillen die Alarmglocken: Die Führung bereitet sich sogar auf einen chaotischen „Kampf-Parteitag“ im Juli vor, so die Washington Post, wo eine Trump-Nominierung zum Republikaner-Kandidaten für das White House noch vereitelt werden könnte.

Zu einer sogenannten „Brokered Convention“ kommt es, wenn keiner der Kandidaten die nötige Anzahl an Delegiertem hinter sich hat – oder sich sogenannte Super-Delegierte, die nicht an das Wahlergebnis der Vorwahlen gebunden sind, hinter einen alternativen Kandidaten stellen.

So ein „Putsch“ gegen Trump werde in panischen Republikaner-Zirkeln bereits diskutiert: Die Parteigranden halten Trump für chancenlos gegen die wahrscheinliche Demokraten-Gegnerin Hillary Clinton, da er für die Wahl essenzielle Gruppen wie Latinos, Afroamerikaner und Muslime gegen sich aufbrachte.