Eigentlich wollte der ehemalige Florida-Gouverneur Jeb Bush seinen Bruder, Ex-Präsident George W. Bush, im Wahlkampf verstecken. Dessen Kriege im Irak und Afghanistan werden selbst von vielen Republikanern als Katastrophe bezeichnet. Doch jetzt brauchte Jeb jede Hilfe, nachdem er im Vorwahlkampf unter die Räder des Krawall-Kandidaten Donald Trump geriet.

George Bush pries seinen Bruder als Politiker, der die Nation im Oval Office mit „steter Hand“ führen könne. Der frühere „Kriegspräsident“ konnte sich einen Seitenhieb auf Trump nicht verkneifen. Er verstehe, das Menschen wütend seien, doch sie sollten nicht jemand nachlaufen, der ihre Wut bloß widerspiegle. Vor der Wahl am Samstag in South Carolina liegt Trump mit 36,3 Prozent in Führung – Jeb Bush kommt nur auf 9,3 Prozent.

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