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Jetzt beginnt die heiße Phase bim Kampf ums Weiße Haus. Parteigänger der Demokraten gaben am „Super Tuesday“ in 12 US-Staaten ihre Präferenzen ab, ob sie Veteranin Hillary Clinton ins Rennen schicken wollen oder Sozi-Revolutionär Bernie Sandes. Bei den Republikanern (Wahlen in 14 US-Staaten), liefert sich Rechtsaußen Donald Trump eine ekelhafte Schlammschlacht mit „Sunnyboy” Marco Rubio und Christen-Fundi Ted Cruz. Clinton und Trump galten laut Umfragen als Favoriten:

  • Hillary Clinton dürfte sich nach dem Mega-Wahltag freispielen vom linken Rivalen Sanders. Mit der erwarteten Siegesserie von Texas bis Virginia könnte die Vorentscheidung gefallen sein.
  • Auch der Sturmlauf des vulgären Krawallkandidaten Trump scheint unaufhaltsam – zum Entsetzen der Parteielite. Trump wütet wie ein Ein-Mann-Abrisskommando der konservativen Partei. Es droht die Spaltung: Die Hälfte republikanischer Gouverneure und Senatoren wollen ihm die Gefolgschaft verwehren.

Strategen rüsten schon zum Duell der Giganten: Demokraten-Star Hillary Clinton gegen den Wut-Milliardär Donald Trump. Im Umfrageschnitt liegt sie mit 45,3 Prozent vor Trump (42,5 %). Clintons Team ist laut einem Strategiepapier überzeugt, dass Trump wegen seiner Hetze gegen Muslime, Latinos, Schwarze und Frauen keine Mehrheit schaffen würde. Auch soll vor dem jähzornigen Macho als Mann mit dem Finger am Atom-Drücker gewarnt werden. Doch niemand will ihn mehr unterschätzen.