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Bei der Schlammschlacht ums Weiße Haus zog die Demokratin Hillary Clinton (68) Republikaner-Wüterich Donald Trump (70) davon – auch wenn eine Umfrage am Mittwoch auf ein knapperes Rennen hindeutete. Im Umfragenschnitt (RealClearPolitics.com) liegt Clinton mit 45,3 zu 39,1 Prozent deutlich vor Trump.

Und jetzt behauptet der Umfragen-Guru der New York Times, Nate Silver, nach Durchsicht weiterer Erhebungen aus Wahl-wichtigen US-Staaten: Hillary hat eine 79-prozentige Chance, als erste Frau ins Oval Office einziehen zu können. Sie geht also in klarer Pole-Position in den Juli, wenn beide Parteien ihre Parteitage abhalten (Republikaner ab 18. 7. in Cleveland, Demokraten ab 25. 7, in Philadelphia).

Das neue Selbstvertrauen ist bei Clinton spürbar: Sie kanzelt Trump bei jeder Gelegenheit gekonnt ab, wirkt bei ihren Reden lockerer und mitunter sogar charmanter.

Zuletzt trat sie gemeinsam mit der Anti-Wall-Street-Senatorin Elizabeth Warren auf. Es könnte eine „Probelauf“ für Warrens Nominierung als Vizekandidatin gewesen sein: Ein Frauen-Duo am Weg zur Macht wäre eine lupenreine Sensation.