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Das Massaker mit fünf toten Cops und sieben Verwundeten ist der blutigste Tag für die US-Polizei seit dem 11. September 2001. Der Schütze wurde nach einem Stand-off und einem Feuergefecht mit Elite-Einheiten in einem Parkhaus des „El Centro College” getötet. Bei den Verhandlungen mit der Polizei verriet er seine Motive: Er war wütend wegen dem Tod von Schwarzen durch die Polizei. Er wollte „Weiße töten“, besonders „weiße Cops“.
Schock. Amerika ist geschockt. Zu dem Blutbad kam es nach einer friedlichen Demonstration der „Black Lives Matter”-Bewegung wegen des jüngsten Todes von zwei Schwarzen durch Polizeikugeln (siehe recht). Der „Cop-Killer“ nahm offenbar Rache.

Die New York Post titelte: „Bürgerkrieg“. US-Präsident Barack Obama nannte das Verbrechen „abscheulich“.
Downtown Dallas wurde binnen Minuten zu Kriegszone: Der Protest schien zu Ende, als plötzlich Schüsse durch die Lamar Street hallen, „Pop, pop, pop“, ist in einem Amateurvideo zu hören. Die Schüsse kommen offenbar von einem Dach. Menschen rennen um ihr Leben, Auf der Straße blieben mehrere Polizisten liegen. „Hey Dude, das ist ein Sniper”, ruft ein Zeuge in einem Video: „Cops gingen nieder”.

Der Schütze hat so viel Munition dabei, dass Patronen aus den Taschen fallen. In einem Horror-Video ist einer der kaltblütigen Morde festgehalten: Zuerst prallt der Schuss eines Polizisten an der schusssicheren Weste des Killers ab. Der jagt dann dem Cop aus einem Sturmgewehr eine Kugel in den Rücken. Laut Militär-Experten agierte der Killer wie ein kampferprobter „Profi“. Er drohte, dass überall in Dallas Bomben versteckt seien. Und: „Das Ende naht!“

Als erstes Todesopfer wurde Brent Thompson, 43, identifiziert, Er hatte vor zwei Wochen geheiratet.