Die „Trump-Show” in Cleveland wird zum „Plagiat-Parteitag“. Polit-Wüterich Donald Trump (70) wurde zwar offiziell unter frenetischem Jubel beim Nominierungsparteitag in der Ohio-Metropole offiziell zum Republikaner-Kandidaten fürs Weiße Haus gekürt.

Die Zäsur in den USA ist perfekt: Der gegen Muslime und Mexikaner hetzende Mogul und Reality-TV-Star greift nach der Macht.

Doch trotz des nun auch durch die Parteiführung verordneten Jubels köchelt der Skandal um die von First Lady Michelle Obama komplett abgekupferten Rede der Trump-Frau Melania (44) weiter. Zuerst wurde die Schuld an dem Fiasko Redenschreibern in die Schuhe geschoben. Jetzt sagen Insider: Melania hätte den ersten Entwurf zerrissen – und selbst mit Hilfe einer befreundeten Ballett-Tänzerin die wort-identen Passagen von Mrs. Obama eingebaut.

Prompt gab es auch Plagiatsvorwürfe gegen Trump-Sohn Don Jr., der mit seiner Anklage gegen die Demokraten-Rivalin seines Vaters, Hillary Clinton (68), die Halle in Downtown Cleveland zum Kochen brachte: Die Passagen erinnerten an eine Kolumne des legendären Redenschreibers Frank Buckley.

Das Parteivolk ist nach der offiziellen Nominierung nun mit Trump – aber noch leidenschaftlicher gegen „Hillary”. Die wurde in einer Litanei an Wut-Reden verteufelt, sprichwörtlich: Ex-Kandidat Ben Carson sah in ihr schon „den Leibhaftigen“.
Gelungen schien der Auftritt von Tochter Tiffany: Sie schaffte es, ihren raubeinigen Vater zu vermenschlichen. „Ich liebe ihn von meinen ganzen Herzen”, rührte sie die Audienz.