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Chaotischer Start des Nominierungsparteitages für Hillary Clinton (68) in Philadelphia. Anhänger von Clintons erbittertem Rivalen aus den Vorwahlen, Sozi-Revoluzzer Bernie Sanders, brachten mit Protesten den Demokraten-Konvent fast zum Entgleisen. Pro-Hillary-Reden wurden in der Arena mit endlosen „Buh“-Rufen unterbrochen, die Demokraten wirkten als zerrissene Partei. Erst eine epische Tränenrede von Michelle Obama brachte den Umschwung: Die First Lady erinnerte die gerührten Parteigänger, wie weit Amerika schon gekommen sei.

Sie sehe ihre Töchter, „zwei junge, wunderbare Afroamerikanerinnen“, so Michelle, über den Rasen laufen vor dem Haus, das Sklaven errichteten. Dann attackierte sie Republikaner-Rechtsaußen Donald Trump (ohne seinen Namen zu erwähnen): „Lasst euch von niemanden einreden, dass dieses Land nicht schon jetzt großartig wäre“. In der Halle blieb kein Auge trocken.

Bernie Sanders selbst pfiff bei einer Donnerrede seine aufmüpfigen, emotionalen Anhänger zurück: Nur eine Stimme für „Hillary“ kann den „Trump-Albtraum“ für Amerika verhindern.