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Amerika wird in Angst und Schrecken versetzt wegen der eskalierenden Bomben-Serie – und die Terrorangst könnte den Rechts-Republikaner Donald Trump (70) ins Oval Office befördern. Seit der Explosion eines Druckkochtopf-Bombe in Chelsea mit 29 Verletzten wurden weitere Höllenmaschinen außerhalb New Yorks entdeckt.

Dann schlugen auf den Handys von Millionen Montagmorgen Alarmmeldungen an: Das FBI fahndet nach dem Afghanistan-stämmigen Ahmad Khan Rahami (28). Der Bomber sei „bewaffnet und gefährlich“, wurde gewarnt,
Trump will voll Kapital schlagen aus der neuen Terror-Angst: Er werde Amerika „wieder stark machen“, polterte er.

Und er lästert: Demokraten-Rivalin Hillary Clinton und US-Präsident Barack Obama hätten bei der Terror-Abwehr versagt. “Unter der Leadership von Obama & Clinton musste die USA mehr Terror-Attacken zu Hause hinnehmen als sie Sieg in Übersee feiern konnte”, zürnte der Wutpolitiker nach der Bomben-Serie.

50 Tage vor der US-Wahl am 8. November greift Trump nach dem White House – die Nervosität rund um den Globus steigt, dass der unberechenbare und dünnhäutige Wüterich am Atomdrücker die ganze Welt ins Chaos stürzen könnte. “Fünf Minuten vor Trump”, warnte bereits “Der Spiegel” vor dem politischen Weltuntergang.

Clinton, die gerade eine Gesundheitskrise (Kollaps, Lungenentzündung) zurückwarf, tut sich schwer im Klima der Terrorpanik mit Aufrufen zur Besonnenheit. Im Schnitt der nationalen Umfragen ist Hillarys Vorsprung auf 0,9 Prozent zusammengeschmolzen, in den 13 Battleground-Staaten liegen beide Kandidaten mit 42 Prozent gleichauf, so CBS-Umfragen.