Der gewählte US-Präsident Donald Trump (70) ruderte in einem Interview mit der New York Times bei vielen seiner umstrittensten Wahlkampfversprechen zurück. Vor allem; Trump kündigte an, dass er sich keine weiteren Ermittlungen gegen Ex-Rivalin Hillary Clinton (69) wegen der Affäre „E-Mail-Gate“ wünsche.

Im Wahlkampf hatte er noch den Einsatz eines Sonderermittlers verlangt. Doch jetzt: „Ich möchte die Clintons nicht verletzen, wirklich nicht, sie hat so viel durchgemacht und viel gelitten, in vielerlei Hinsicht”, säuselte Trump. Er wolle das Land nicht weiter spalten. Prompt brachte er rachsüchtige Anhänger, die im Wahlkampf “Sperrt sie ein!” brüllten, gegen sich auf: Trumps neue Güte wurde scharf kritisiert.

Eine Kehrtwende kam auch in Sachen Klimawandel: Trump, der die Erderwärmung einst als „Lüge Chinas“ bezeichnete, sieht nun doch eine „gewisse Verbindung” zwischen menschlichen Aktivitäten und dem Temperaturanstieg. Auch der angekündigten Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimavertrag werde noch „geprüft“. Dann riss Trump aber auch Witze, nachdem einige seiner Golfplätze bald näher am Wasser liegen würden wegen des Anstiegs des Meeresspiegels…

Überdenken wolle Trump auch die verlangte Wiedereinführung der Folter. Ein General hätte ihm gesagt, dass die gar nicht effektiv wäre…