Die Wahl ist geschlagen, doch die Schlammschacht geht weiter: Nach der Wahlanfechtung der Grünen und Demokraten in drei US-Staaten rastete der designierte US-Präsident Donald Trump (70) völlig aus – wie gewohnt auf Twitter: Der Rechtspopulist verstieg sich zur dreisten Behauptung, eigentlich hätte er auch bei den totalen Stimmen gewonnen, wenn nicht “Millionen illegal gewählt” hätten.

Fakt ist freilich: Trump liegt bei den entscheidenden Wahlmänner-Stimmen mit 290 zu 232 voran, doch Demokraten-Kontrahentin Hillary Clinton (69) führt bei der US-weiten Zählung mit mehr als zwei Millionen Wählerstimmen. Jetzt jedoch ortete Trump hier groben Wahlbetrug, seine “krasseste Lüge” bisher, so die “Huffington Post”. Statt Beweise zu nennen, beruft sich Trump auf krude Verschwörungstheorie.

Trump ist irritiert über die geplanten Nachzahlung der Stimmen in Wisconsin, Michigan und Pennsylvania: Der Anfechtung wurde gestartet von Grünen-Politikerin Jill Stein, doch Hillary schloss sich an. Die US-Wahlen werden zum Krimi.