Putins Marionette? Trump preist Kreml-Chef als „smart“ und fällt Obama in den Rücken


Marionette
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In einem TV-Duell hatte es Hillary Clinton einmal auf den Punkt gebracht: Ihr Rivale Donald Trump könnte leicht zur Marionette von Kreml-Chef Wladimirt Putin werden…

Jetzt entfaltet sich ein solcher außenpolitischer Frontalunfall fast in Zeitlupe vor den Augen der geschockten Welt: Nachdem der amtierende Präsident Barack Obama harsche Vergeltungsmaßnahmen gegen Moskau für die Cyberangriffe russischer Hacker auf die US-Wahlen verkündete, fällt ihm Trump brutal in den Rücken.

Der Affront ist atemberaubend: Trump pinkelt Obama politisch an, während er für den Führer von Amerikas Erzfeind Nr. 1 während des Kalten Krieges nichts als lobende Worte findet.

Putin hatte sich nach der Ausweisung von 35 Russen-Spionen aus den USA auffällig distanziert und herablassend gegeben. Der Taktierer im Kreml wolle mit Gegenmaßnahmen noch zuwarten, hieß es. Er ließ durchblicken, dass er auf Trumps Einzug ins Weiße Haus am 20. Januar warten will, um dann die Wogen glätten zu können.

Währenddessen ließ Putin die Medien von der Leine: Obama wurde als “politischer Leichnam“ und “lahme Ente” verspottet.

Trump hingegen twitterte sichtlich angetan von Putin: “Tolle Entscheidung von Putin”, postete der Republikaner: “Ich habe immer gewusst, dass er sehr smart ist”.

Das linke Web-Portal „Huffington Post” verdammte Trump prompt als “Putins Marionette”.

Der eskalierende Showdown zwischen Obama und dem sich immer stärker einmischenden Trump schwächt Amerika. Trump hat brutal mit der Regel gebrochen, wonach Amerika stets “nur einen Präsidenten“ habe und sich der Nachfolger bis zur Machtübernahme zurückhalten sollte.

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