Donald Trump bleibt seine angekündigten Enthüllungen schuldig: Welche Hacker-Geheimnisse weiß er?

Vollmundig hatte der designierte Präsident einen Knalleffekt angekündigt im Skandal um die Hacker-Attacke auf die US-Wahlen. Alle 16 US-Geheimdienste sehen den Kreml als Drahtzieher, nur Trump bezweifelt Russlands Rolle. “Ich weiß da die eine oder andere Sache, die Leute nicht wissen”, tönte Trump zu Neujahr. Dienstag oder Mittwoch wollte er der Welt wissen lassen, was das sei.

Doch seither herrschte in Sachen Trumps Cyber-Enthüllung Funkstille. Trump eskalierte stattdessen seinen Twitter-Krieg gegen die CIA und andere Geheimdienste: Er suggerierte, Amerikas “Intelligence Community” hätte wegen des einstigen Fiaskos um Saddams Phantom-Massenvernichtungswaffen ihre Glaubwürdigkeit verspielt. Er glaube eher Wikileaks-Gründer Julian Assange, der Moskau als Quelle der Demokraten-E-Mails dementierte (vor Jahren verlangte Trump noch die Todesstrafe für Assange wegen der Enthüllung von Kriegsgeheimnissen).

Doch Trump manövriert sich immer mehr in eine Ecke. Der Druck steiget bei dem Showdown: Im Kongress beginnen Donnerstag “Hearings“ über Russlands Rolle bei der Hacker-Attacke.

Und Freitag erhält Trump von Chef der Nationalen Geheimdienste, James Clapper, CIA-Boss John Brennan, FBI-Direktor James Comey und NSA-Führer Michael Rogers ein Briefing: Laut Insidern hätten die Geheimdienstler eine “überwältigende Beweislast” zusammengetragen, wonach Kreml-Chef Wladimir Putin die Cyper-Attacke orchestriert hätte, um Trump-Rivalin Hillary Clinton zu schaden.

Kann Trump das alles als Unfug abtun?