Highnoon im Trump Tower: Der designierte Präsident Donald Trump wird von den Chefs der Geheimdienste und des FBI über den Schlussbericht über die russischen Hacker-Attacken gebrieft.

Bei dem Treffen könnten die Fetzen fliegen. Trump und die Geheimdienste bekriegen sich seit Wochen: Die CIA sieht Kreml-Chef Putin als Drahtzieher der Cyberattacke, bei der russische Hacker E-Mails der Demokraten stahlen zur Beeinflussung der US-Wahl. Deren Schluss: Putin ließ die US-Wahl manipulieren, um dem Russland-freundlicheren Trump zu helfen.

Trump bezweifelt das: Fast stündlich macht er auf Twitter die US-Geheimdienste herunter, weil ihm deren Erkenntnisse nicht in den Kram passen. Trumps trotziges Verhalten wird massiv kritisiert. Er misstraut jenen Geheimdiensten, auf die er nach der Amtsübernahme am 20. Januar angewiesen ist.

Trump bezeichnete den Fokus auf den Hacker-Skandal sogar als politische Hexenjagd, so die New York Times.

Der endgültige Bericht über den Hacker-Affäre soll laut US-Medienberichten hochbrisant sein: Russische Politiker wurden demnach abgehört, als sie über den Trump-Sieg jubeln.